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Bei den in der Tagesklinik behandelten onkologischen Krankheitsbilder überwiegen Patienten mit Brustkrebs, Darm- und Magentumoren, Lungentumoren, Tumoren der Bauchspeicheldrüse, Tumoren des Harntraktes (z. B. Nierenzellkarzinome, Harnblasenkarzinome), Tumoren des weiblichen und männlichen Genitaltraktes (Eierstockkarzinome, Gebärmutterhalskarzinome, Hodenkarzinome, Prostatakarzinome). Ferner werden Patienten mit HNO-Tumoren, Hirntumoren, Tumoren der Haut und mit Sarkomen der Weichteile, Stütz- und Bindegewebe behandelt.
Die zur Behandlung kommenden bösartigen hämatologischen Erkrankungen (Erkrankungen des blutbildenden Systems) betreffen vor allem Patienten mit chronischer Leukämie, myelodysplastischem Syndrom, malignem Lymphom (Hodgkin und non-Hodgkin) und Plasmozytom.
Bei der Diagnostik der gutartigen hämatologischen Erkrankungen stehen die nicht auf der Grundlage bösartiger Erkrankungen basierenden Anämien, Thrombozytopenien und Leukozytopenien, sowie Eisen- und Kupferstoffwechselstörungen im Vordergrund. Hämostaseologische Erkrankungen beinhalten vor allem Thrombophilien (Thromboseerkrankungen) und Blutungsstörungen (z.B. Gerinnungsfaktor-Mangel u.ä.).
Bei den immunologischen Erkrankungen dominieren neben Antikörpermangel-Syndromen vor allem Autoimmunerkrankungen des blutbildenden Systems (s.o.), des Nervensystems (multiple Sklerose, periphere Autoimmunneuropathien), der neuromuskulären Übertragung (Myasthenie), der Gelenke und des Stütz- und Bindegewebes (rheumatoide Arthritis, Kollagenosen), sowie des Dickdarms (chronisch entzündliche Dickdarmerkrankungen), der Leber und der Schilddrüse.
Die Behandlungen erfolgen häufig in praxisübergreifender Kooperation mit Kollegen anderer Fachdisziplinen
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